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MODIFIZIERUNG VON ASPHALT UND BITUMEN IM STRAßENBAU

Straßenbaubehörden auf der ganzen Welt werden sich nach und nach bewusst, dass es wirtschaftlich sinnvoll ist, für neue Straßenbauprojekte modifizierten Asphalt zu verwenden. Er ist mittel- und langfristig einfach kostengünstiger, weil die Straßen weniger stark der Spurrillen- und Rissbildung ausgesetzt sind. Dadurch reduziert sich der Wartungsaufwand, der nicht nur finanziell, sondern auch in Bezug auf den Verkehr ein Problem darstellt, da Straßen bei Instandhaltungsarbeiten vorübergehend gesperrt werden müssen.

Die häufigste Methode der Modifizierung von Bitumen im modernen Straßenbau ist die Nutzung des synthetischen Elastomers SBS (Styrol-Butadien-Styrol). SBS wird aus seltenen Rohstoffen hergestellt und ist nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht sehr teuer, sondern auch aus Umweltgründen bedenklich. Allerdings kann man SBS als Modifizierer für Bitumen durch recyceltes Gummipulver ersetzen (in der Größe 0,2-0,8 mm), was sich inzwischen weltweit aufgrund der praktischen Erfahrungen zu einer Standardtechnologie entwickelt hat.