Straßenbaubehörden auf der ganzen Welt werden sich nach und nach bewusst, dass es wirtschaftlich sinnvoll ist, für neue Straßenbauprojekte modifizierten Asphalt zu verwenden. Es spart mittel- und langfristig einfach eine Menge Geld, weil die Straßen weniger stark der Spurrinnen- und Rissbildung ausgesetzt sind. Dadurch wird der Wartungsaufwand reduziert, der nicht nur finanziell, sondern auch in Bezug auf den Verkehr ein Problem darstellt, da Straßen bei Instandhaltungsarbeiten vorübergehend gesperrt werden müssen.
Die Modifizierung von Asphalt und Bitumen ist daher überall stark im Kommen. In einem Land wie Deutschland mit einem hohen Bitumenverbrauch werden nun mehr als 25% Prozent des gesamten für den Straßenbau verwendeten Bitumens modifiziert; entsprechende Zahlen für andere Länder finden sich in den Statistiken des Europäischen Asphaltverbandes EAPA, die im Download-Center auf der rechten Seite heruntergeladen werden können.
Die häufigste Methode der Modifizierung von Bitumen im modernen Straßenbau ist die Nutzung des Ausgangsmaterials SBS (Styrol-Butadien-Styrol). Als Genan daher Road+ als Modifiziermittel für Asphalt und Bitumen der dritten Generationen auf Basis von Gummipulver aus Altreifen vorstellte, war dies ein bedeutender technischer Durchbruch. Nicht nur waren die Eigenschaften in allen wichtigen Kategorien SBS ebenbürtig oder sogar überlegen, Road+ schuf darüber hinaus noch einen riesigen Markt für Gummipulver aus Altreifen und stellte damit eine umweltgerechte Lösung bereit, durch welche die Altreifenverbrennung überflüssig wurde, um so Treibhausgasemissionen zu verringern und fossile Brennstoffe zu sparen. Mehr über die umweltbezogenen Aspekte erfahren Sie hier.